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COFFEE TALK with Katharina Weides

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COFFEE TALK with Katharina Weides

Tomorrow is World Down Syndrome Day. Meanwhile lots and lots of people with and without Down Syndrome and those who live and work with them all over this planet will organize and participate in activities and events to raise public awareness. When I think of the little extra of my daughter, I will always remember how scared and depressed I was 16 years ago when we learned about her diagnosis. Scared and depressed, because we knew nothing about this genetic condition. If I would only knew then what I do know now …. and how much she would enrich our lives, and how many awesome and wonderful people I would meet because of her …

One of these amazing companions is the incredibly wonderful Katharina – famous and popular mom blogger „Sonea Sonnenschein“. Eight years ago I had the great pleasure of photographing her adorable young family, and I instantly fell in love with these guys and we have been friends ever since.

The other day Katharina and I had the super rare chance to meet for coffee (when in Cologne, treat yourself in this cute coffeehouse) just us girls … and Lissy. I so much enjoyed our coffee talk and to catch up with this busy lady.

Katharina is a true inspiration and powerhouse. I remember two years ago she finally took the leap and went head over heels into her dream job. Not only does she have amazing sewing skills and knowledge, she’s also such a social media pro. What better job to land as being the social media curator for the fabric production company „Lillestoff“.

I believe nowadays talking about social media can be a never-ending topic. I told Katharina that half a year ago I decided to – against all odds and the flow of traffic – use social media more mindfully, and only once a day, if I go there at all. Social media is certainly not all bad and can be so inspiring if used intentionally. I asked Katharina how she handles the social media blessing and curse, and what she does to not get totally sucked in, and I love her advice: Before she reads any other blogs or scrolls through her social media feed, Katharina tunes out all the voices around her until she actually has gotten something done. It’s important to keep her mind fresh and totally uninfluenced by other people’s ideas. You shouldn’t spend your day consuming everyone else’s, bevore harnessing your own and creating your own beauty: Create before consume.

We also talked about the tiresome follow/unfollow game, the unfortunate trap of self-comparison, that it’s all about likes and followers nowadays, and about all the trolls out there who think it’s a place to trash others or throw up their sometimes mean opinions on everyone and everything … and it felt really good to listen to all her opinions and experiences on that. At the end of the day nothing beats having real awesome coffee with real awesome people. 🙂

Today is International Day of Happiness (well, it certainly doesn’t feel like the beginning of spring, ha! 😉 Katharina is for sure one of the people who truly makes me HAPPY! Please enjoy our little interview – I’ll be back here soon!

  1. Was machst Du beruflich?

Vor zwei Jahren bekam ich die Chance, mein Hobby zum Beruf zu machen und seitdem mache ich die Social Media Arbeit für lillestoff, einem Produzenten von GOTS-zertifizierten Bio-Stoffen.

 

  1. Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?

Ich liebe den Austausch mit anderen Menschen und mich mit meinen Ideen in meinem Job ausleben zu können. Kein Tag ist wie der andere.

Heute sind immer alle sehr schnell mit negativer Kritik und gerade in Zeiten von Facebook und Co., die eine Plattform bieten sich auszutoben und „gesehen“ zu werden, aber trotzdem anonym zu bleiben, ist es doppelt so schön, wenn mich dann eine völlig überglückliche Mail erreicht, weil sich jemand über ein Überraschungs-Stoffpaket oder über eins unserer neuen Stoffdesigns riesig freut. Oder einfach begeistert von unseren Stoffen ist.

Das macht mich dann auch glücklich und genau das liebe ich an meinem Job: spannende und wahnsinnig kreative und talentierte Menschen um mich herum.

 

  1. Was sind die Herausforderungen in Deinem Beruf?

Eine Freundin meinte neulich, dass es ja schon einer therapeutischen Tätigkeit gleich käme, was man als Social-Media-Beauftragte so leisten muss. Nun, der Vergleich hat schon seine Berechtigung. Die Herausforderung besteht darin, schnell zu reagieren und trotzdem ruhig und freundlich zu bleiben, wenn gerade eine riesen Trollschlacht über Deinen Bildschirm fegt. Die Sozialen Medien sind Fluch und Segen. Nichts verbreitet sich so schnell, wie menschliche Fehltritte im Netz.

 

  1. Welche Projekte stehen demnächst an?

Wir arbeiten gerade auf Hochtouren an ein paar spannenden Projekten. Aber vor allem steht jetzt Ende der Woche die h+h Messe in Köln an. Die internationale Fachmesse für Handarbeit und Hobby. Das wird toll! Ich freue mich sehr darauf, viele Kunden persönlich zu treffen, aber auch meine Kollegen und die lillestoff-Designer wiederzusehen.

  1. Was war der beste Business-Ratschlag, den Du jemals bekommen hast?

Meine eigene Devise war schon immer – wenn man etwas wirklich will, dann schafft man es auch. Aber in meiner Ausbildung habe ich damals vor allem gelernt: Brauchbar ist besser als perfekt. Wir streben oft viel zu sehr nach Perfektionismus und stehen uns dabei beim Erreichen unserer Ziele selbst im Weg und bremsen uns aus, weil wir ständig der Meinung sind, Ansprüche erfüllen zu müssen, die wir gar nicht erfüllen können (müssen).

  1. Welchen Rat würdest Du heute Deinem 20-jährigen Ich geben?

Hör auf dein Bauchgefühl. Lass dir nicht allzu sehr in die Verwirklichung deiner Träume reinreden. Gerade in dem Alter sind wir noch so biegsam, wissen noch nicht genau was wir wollen und lassen uns beeinflussen.

 

  1. Was verstehst Du unter Erfolg?

Wenn ich ein Ziel erreicht habe und alle Beteiligten glücklich mit dem Ergebnis sind. Die Zufriedenheit der anderen ist mein Erfolg.

 

  1. Was hilft Dir in schlechten Zeiten oder Momenten des Selbstzweifels wieder auf die Beine?

Manchmal reicht ein Gespräch mit meinem Mann René. Manchmal ist es ein Gespräch mit meiner Chefin. Aber meistens ziehe ich mich einfach ein bisschen zurück, halte inne und atme tief durch und dann mache ich mit einem Lächeln weiter.

  1. Hast Du ein bestimmtes Morgenritual?

But first, coffee! Ohne komme ich so gar nicht richtig in den Tag rein. Und neuerdings ist es auch noch eine morgendliche Gassi-Runde. Denn seit acht Monaten ist das kleine Plüschmonster Lissy bei uns.

 

  1. Auf was freust Du Dich nach einem langen Arbeitstag am meisten?

Manchmal ist es ein gemütlicher Abend auf dem Sofa mit Chips, Frischkäse, einer guten Serie oder aber ein paar Stunden an meiner Nähmaschine. Aber ich liebe es auch, einfach mal mit einer Freundin oder meinem Mann ins Kino und/oder Essen zu gehen.

 

  1. Hätte Dein Tag auf magische Weise 27 Stunden, was würdest Du mit den zusätzlichen drei Stunden anfangen?

Ich würde mir Zeit für all die Bücher nehmen, die ich gerne mal lesen würde. Oder Stoffe vernähen, die ich längst mal vernäht haben wollte und dann auch endlich mal wieder ein paar aufwändigere Nähprojekte angehen, denen ich mich sonst aus Zeitgründen nicht widme. Vielleicht aber würde ich auch ein Fernstudium machen. Denn dafür fehlt mir aktuell wirklich die Zeit. Ach wäre das schön, so drei Stunden mehr am Tag. Das würde mir schon ein wenig helfen der Zeit nicht immer hinterher zu rennen.

 

  1. Welches Zitat motiviert Dich immer wieder aufs Neue?

Ich könnte mich da gar nicht auf ein Zitat festlegen. Ich liebe Worte und es muss nicht unbedingt ein Zitat sein, das mich beflügelt. Manchmal ist es auch ein gut geschriebener Artikel, eine Fotostrecke eines talentierten Fotografen oder aber ein Stoffdesign. Es kann auch eine einzelne Farbe sein.


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